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Treuhänder

Lesedauer: 2 Minuten

Bei Treuhändern handelt es sich um natürliche oder juristische Personen, denen aufgrund eines Treuhandvertrags Sachen oder Rechte von Dritten (den Treugebern) übertragen wurden, über die sie innerhalb der vertraglichen Rahmenbedingungen verfügen.

Der Treuhänder bzw. die Treuhandgesellschaft sorgt beim Crowdinvesting für die sichere Abwicklung des eingesammelten Kapitals. Dieses reibungslose Vorgehen ist im Treuhandvertrag geregelt. Der Treuhänder garantiert die Absicherung gegenüber allen involvierten Parteien.

Was ist ein Treuhänder?

Bei Treuhändern handelt es sich um natürliche oder juristische Personen, denen aufgrund eines Treuhandvertrags Sachen oder Rechte von Dritten (den Treugebern) übertragen wurden, über die sie innerhalb der vertraglichen Rahmenbedingungen verfügen. Dieses Verhältnis wird als Treuhandschaft bezeichnet. Er verwaltet also Rechte oder Sachen für Dritte. Dafür in Frage kommen können Banken, Notare, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer.

Treuhänder-Aufgaben beim Crowdinvesting

Wenn ein Crowdinvesting über CrowdDesk erfolgt, dann richtet ein Treuhänder für die Emission ein dediziertes Treuhandkonto bei einem deutschen Kreditinstitut ein. Alle Transaktionen der Emission, ob an Emittenten oder Anleger, werden über dieses Konto abgewickelt, registriert und in der Verwaltungszentrale aktualisiert. Der Kooperationspartner von CrowdDesk für Treuhandleistungen ist der Finanzdienstleister secupay.

Welche Voraussetzungen müssen Treuhänder mitbringen?

Eine Treuhandschaft ist gesetzlich nicht geregelt. Es gibt dementsprechend keine festgelegten Voraussetzungen. Ein Treuhänder muss allerdings gewisse persönliche Voraussetzungen erfüllen: Es muss sich um einen sachkundigen und vertrauenswürdigen Experten handeln, der die Interessen der Treugeber uneigennützig vertritt.

Dabei kann es sich beispielsweise um Banken, Notare, Treuhandgesellschaften oder Wirtschaftsprüfer handeln. Daneben können aber auch Investmentgesellschaften treuhänderisch in Erscheinung treten, indem sie das Kapital im Namen des Anlegers investieren. Dieses wird als Sondervermögen außerhalb der eigenen Bilanz behandelt. Dieses Treuhandverhältnis basiert auf Freiwilligkeit.

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