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Reward-based Crowdfunding

Lesedauer: 2 Minuten

Ein Crowdfunding mit Gegenleistung wird auch reward-based-Crowdfunding genannt. Dabei erhalten die Unterstützer:innen für ihr Kapital ein „Dankeschön“. Das kann z. B. das mit dem Kapital entwickelte Produkt sein oder eine andere Form von Goodie.

Es gibt verschiedene Arten von Crowdfunding. Eine davon ist reward-based Crowdfunding – und hier erfahrene Sie alles Wichtige dazu.

Was ist reward-based Crowdfunding?

Ein Crowdfunding mit Gegenleistung wird auch reward-based-Crowdfunding genannt. Dabei erhalten die Unterstützer:innen für ihr Kapital ein „Dankeschön“. Das kann z. B. das mit dem Kapital entwickelte Produkt sein oder eine andere Form von Goodie oder Vergütung sein. Eine finanzielle Vergütung wie beim Crowdinvesting gibt es nicht.

Als Test für das Marktpotenzial oder die generelle Funktionsweise eines Produkts eignet sich diese Form des Crowdfundings ideal. Denn Unternehmen können auf diesem Weg vergleichsweise kostengünstig einen Prototyp ihres Produkts auf den Markt bringen und erhalten im Idealfall direktes Feedback von Kunden und Interessenten.

Reward-based Crowdfunding eignet sich auch ideal für Künstler:innen, die ein Album oder Projekt finanzieren möchten. Als Gegenleistung für die Spende gibt es beispielsweise eine CD, ein Ticket für das Konzert, ein Band-Shirt oder ein Plakat. Für Künstler:innen gibt es in diesem Zusammenhang vielfältige Möglichkeiten, um Projekte zu finanzieren. Das gegenleistungsbasierte Crowdfunding hat seinen Ursprung daher auch in der Musik- und Künstler:innen-Szene.

Reward-based Crowdfunding in den USA gestartet

Besonders in den USA ist diese reward-based-Crowdfunding beliebt. Die Idee, online Geld von vielen Einzelnen für Projekte einzusammeln, entstand hier bereits Anfang der 2000er-Jahre. Der Fokus lag auf Musikern und Bands, die ihre Produktionen von Fans vorfinanzieren ließen. Dies geschah unter dem Begriff „fanfunding“. Die ersten Plattformen, die auch heute noch zu den größten gehören, waren Kickstarter und Indiegogo.

Für eine solche Art des Crowdfundings gibt es aber aus der Tech-Branche Beispiele: Eines der bekanntesten ist die PEBBLE Smartwatch. Noch bevor große Hersteller wie Samsung oder Apple eine massentaugliche Smartwatch produzierten, warb ein bis dahin unbekanntes Gründerteam 10,27 Millionen US-Dollar bei 68.929 Unterstützern ein. Dahingegen werden in Deutschland auf diesem Weg vor allem kreative Projekte von Künstlern finanziert.

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