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Namensschuldverschreibung

Lesedauer: 2 Minuten

Bei der Namensschuldverschreibung  handelt es sich um verzinste Wertpapiere, bei denen nur der namentlich erwähnte Besitzer des Wertpapiers Ansprüche als Gläubiger geltend machen kann. Alles Wichtige lesen Sie hier.

Was ist eine Namensschuldverschreibung?

Die Namensschuldverschreibung ist eine Art der Inhaberschuldverschreibung und somit eine Art der Anleihe. Bei dieser ist der Geldgeber namentlich erwähnt. Nur der Eigentümer einer solchen ist berechtigt diese zu verkaufen. Somit ist ein Handel an der Börse ausgeschlossen. In der Regel werden Namensschuldverschreibungen von institutionellen Anlegern gezeichnet. Eine Weitergabe kann nur durch eine Abtretung erfolgen.

Als Namensschuldverschreibungen gelten:

  • Namenspfandbriefe
  • Sparbriefe
  • öffentliche Namenspfandbriefe
  • Bundesschuldverschreibungen
  • Kommunalschuldverschreibungen
  • Namenskommunalobligationen

Ist eine Namensschuldverschreibung eine Anleihe?

Ja. Es handelt sich um eine Form der Anleihe. Im Gegensatz zur Inhaberschuldverschreibung, muss jedoch der Eigentümer namentlich erwähnt werden, was eine Veräußerung über Handelsplätze, wie die Börse ausschließt.

Wer kann Namensschuldverschreibungen ausgeben?

Diese Art der Schuldverschreibung wird in der Regel von Banken/Sparkassen in Form von Sparbriefen ausgegeben. Private Pfandbriefbanken geben ebenfalls Namenspfandbriefe und Namens-Kommunalschuldverschreibungen aus. Diese Namenspfandbriefe werden in der Regel erst ab einer Million Euro ausgegeben.

Welche Vorteile bieten Namensschuldverschreibungen?

Mithilfe dieser Schuldverschreibungsform können sich zum Beispiel Unternehmen zusätzliches Kapital beschaffen. Private Anleger profitieren davon, dass diese im Gegensatz zu Aktien, keine Kursschwankungen erleben. Es gibt eine festgeschriebene Verzinsung über die gesamte Laufzeit. Somit ergibt sich eine konstante und planbare Rendite. Diese bietet allerdings geringe Ertragschancen, jedoch eine relative Anlage-Sicherheit.  Unternehmen profitieren von frischem Kapital mit niedrigen Zinssätzen.

 

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