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Kapitalnehmer

Lesedauer: 2 Minuten

Kapitalnehmer:innen sind in der Regel Unternehmen oder Staaten, die eine Finanzierung von Kapitalgebern erhalten. Kapitalgeber:innen können z. B. private Anleger:innen oder institutionelle Investor:innen (Fonds, Family Offices) sein.

Kapitalnehmer:innen sind in der Regel Unternehmen oder Staaten, die eine Finanzierung von Kapitalgebern erhalten. Kapitalgeber:innen können z. B. private Anleger:innen oder institutionelle Investor:innen (Fonds, Family Offices) sein. Dazu geben Unternehmen eine Emission am Kapitalmarkt aus (Staaten geben Staatsanleihen aus), um neue Investitionen zu finanzieren. Für diese Emission werden bestimmte Kriterien festgelegt, wie beispielsweise die Art des Finanzierungsinstruments, die Rendite oder die Laufzeit.

 

Die Beziehung zwischen Kapitalnehmer und Kapitalgeber

Um eine Finanzierung zu erhalten, können sich Kapitalnehmer:innen direkt an Kapitalgeber:innen wenden. Bei dieser direkten Ansprache handelt es sich um den Primärmarkt. Dabei geben die Emittenten ihre Wertpapiere unmittelbar und erstmalig aus und verkaufen diese an bestimmte Investor:innen. Im Gegensatz dazu gibt es den Sekundärmarkt, auf dem die ausgegebenen Wertpapiere anschließend gehandelt werden.

Daneben gibt es noch den Intermediär. Ein Intermediär kann beispielsweise eine Bank, ein Fonds, ein Emissionshaus oder eine Plattform sein, die zwischen Nehmer:in und Geber:in geschaltet ist. Dafür erhält der Intermediär in der Regel eine Provision oder Gebühr.

 

Akteure auf dem Kapitalmarkt

Alle der genannten Akteure agieren auf dem Kapitalmarkt. Eine Seite benötigt Kapital, die andere Seite will Kapital investieren oder verleihen und erhält im Gegenzug eine Rendite dafür. Mit dem eingeworbenen Kapital finanzieren die Kapitalnehmer:innen neue Projekte, das Unternehmenswachstum oder finanzieren Investitionen.

Im Gegensatz haben Kapitalnehmer:innen verschiedene Pflichten wie z. B. der Rückzahlung des eingeworbenen Kapitals inklusive der vereinbarten Rendite. In vielen Fällen muss auch die wirtschaftliche Situation mit allen notwendigen Unterlagen transparent dargelegt werden.

 

Was zeichnet den Kapitalnehmer beim Crowdinvesting aus?

Beim Crowdinvesting kann der Kapitalnehmer ein mittelständisches Unternehmen sein, aber auch ein Start-up oder eine Immobilienprojektentwicklerin. Das Kapital kann für unterschiedlichste Zwecke eingesammelt werden.

Dabei sollte Kapitalnehmer:innen eine wichtige Aufgabe erfüllen: sie müssen ihr Finanzierungsprojekt überzeugend der Crowd darstellen. Der Kapitalnehmer emittiert Kapital auf der Plattform eines Intermediäres und muss auf dieser Kapitalgeber ansprechen. Crowdinvesting zeichnet sich als besonders transparente Art der Kapitalaufnahme aus, da Privatanleger sich ein umfassendes Bild darüber machen müssen, in welche Unternehmen und Projekte sie ihr Geld investieren.

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