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Kapitalgeber

Lesedauer: 2 Minuten

Unter Kapitalgeber versteht man natürliche oder juristische Personen, die ihr Kapital verleihen oder investieren. Dieses Kapital kann als Eigenkapital, Fremdkapital oder Mezzanine-Kapital und zum Zweck einer Finanzierung zur Verfügung gestellt werden

Was ist ein Kapitalgeber?

Unter Kapitalgeber versteht man natürliche oder juristische Personen, die ihr Kapital verleihen oder investieren. Dieses Kapital kann als Eigenkapital, Fremdkapital oder Mezzanine-Kapital und zum Zweck einer Finanzierung zur Verfügung gestellt werden.

Die Kapitalnehmer:innen können Unternehmen oder Staaten sein, die Kapitalbedarf haben. Unternehmen geben zu diesem Zweck eine Emission aus. Kapitalgeber:innen können dann investieren. Staaten können hingegen Staatsanleihen ausgeben und sich so am Kapitalmarkt finanzieren.

Alle drei agieren am Kapitalmarkt und tauschen sich dort aus. Kapitalgeber wollen ihr Geld investieren, Kapitalnehmer benötigen dieses Kapital, um ihre Unternehmung, Projekte und Investitionen zu finanzieren.

Der dritte in diesem Bereich ist der Intermediär. Er steht zwischen Geber und Nehmer und regelt den Austausch zwischen den beiden. Als Intermediär können beispielsweise Banken auftreten. Das Geschäftsmodell der Intermediäre ist die Vermittlung zwischen Kapitalnehmer– und geber. Dafür erhalten sie eine Provision oder Vermittlungsgebühr oder  sie erheben– im Falle von Banken – Zinsen. Banken können allerdings auch im Investmentbereich tätig sein – und werden somit auch zu Kapitalgebern.

Der öffentliche Sektor kann auch durch Steuerstundung, Kreditvergabe, Zuschüsse oder Garantien als Investor auftreten.

Zu Kapitalgebern können folgende Personen gehören:

  • Private Investoren
  • Institutionelle Investoren
  • Accelerator
  • Lieferanten
  • Arbeitnehmer
  • Banken
  • Versicherungen
  • Fonds
  • Öffentliche Einrichtungen

Sollte der Kapitalgeber Eigentumsrechte in Form einer Beteiligung erwerben, entsteht Anspruch auf einen Gewinn. Gleichzeitig besteht auch das Risiko eines Verlustes. In diesem Fall spricht man von Eigenkapitalgebern. Wenn der Geber hingegen auf Eigentumsrechte verzichtet und sich auf einen festen Zinssatz einigt, der unabhängig von Gewinnen oder Verlusten zu zahlen ist, nennt man dies Fremdkapital- oder Kreditgeber.

Wie tritt der Kapitalgeber beim Crowdinvesting auf?

Im Kontext digitaler Finanzierungen wie Crowdinvesting stellt die Crowd die Gruppe der Kapitalgebern dar. Sie finanzieren die Projekte der Kapitalnehmer auf den Plattformen der Intermediäre. Um das tun zu können, müssen sich diese vorab auf einer Plattform registrieren. Anschließend erhalten sie die verschiedensten Informationen zu Kapitalnehmern und Projekten. Laut dem Kleinanlegerschutzgesetz dürfen Kapitalgeber, die Privatpersonen sind, pro Emission maximal 25.000 Euro emittieren.

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