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Fonds

Lesedauer: 3 Minuten

Ein Fonds ist wie eine Art Geldtopf, in den viele Investor:innen Kapital einbezahlen. Dieser Topf bündelt das Kapital, um es anschließend am Kapitalmarkt zu investieren. Finanziert werden diese durch Beiträge, Spenden oder staatliche Finanzierung.

Was ist ein Fonds?

Ein Fonds ist wie eine Art Geldtopf, in den viele Investor:innen Kapital einbezahlen. Dieser Topf bündelt das Kapital, um es anschließend am Kapitalmarkt zu investieren. Finanziert werden diese durch Beiträge, Spenden oder staatliche Finanzierung. Teilweise gilt die Bezeichnung auch für Institution, die Geldmittel verwaltet, zum Beispiel beim Internationalen Währungsfonds. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Thema.

 

Fonds-Arten

  • Investmentfonds zur Geldanlage wie z. B. Aktienfonds, Immobilienfonds oder Hedgefonds 
  • Staatsfonds: staatliche Kapitalanlage 
  • Einlagensicherungsfonds der Banken zur Sicherung der Kundeneinlagen 
  • Gesundheitsfonds: zentraler Fonds zur Verwaltung der Krankenversicherungsbeiträge 
  • Streikfonds der Gewerkschaften 
  • Kirchenbaufonds zum Bau oder zur Sanierung eines Kirchengebäudes 
  • Zwischenstaatliche Fonds zur Klimafinanzierung 
  • Fonds des öffentlichen Rechts, eine Rechtsform in Österreich 

 

Wie funktioniert ein Fonds? 

Oftmals, wenn man über einen Fonds spricht, ist ein Investmentfonds gemeint. Ein (offener) Investmentfonds sammelt das Geld vieler Anleger:innen ein und verteilt es je nach Fondsstrategie auf viele Anlagen wie z. B. Aktien, Anleihen oder Immobilien. Bei sogenannten „aktiven“ Fonds übernehmen das Fondsmanager:innen. Bei Indexfonds (bilden einen bestimmten Börsenindex möglichst exakt nach) gibt es diese Aufgabe/Position nicht

DiesETF werden auch „passive“ Fonds genannt. Bei geschlossenen Fonds wird in der Regel in Sachwerte wie beispielsweise ImmobilienFlugzeuge oder in Unternehmensbeteiligungen investiert. Die Fondsgesellschaft gibt es nur für eine begrenzte Zeit und oft auch nur für einen begrenzten Gesamtbetrag Fondsanteile aus. Sind alle Anteile verkauft, investiert sie das eingesammelte Geld entsprechend den Anlagevorgaben. 

Das Kapital der Anleger:innen verbleibt grundsätzlich bestehen, bis die vereinbarte Laufzeit endet. Anschließend daran erfolgt die Abwicklung sowie der Anlagen Wiederverkauf. Nachdem dies vollzogen ist, erhalten die Anleger:innen den aktuellen Gegenwert seines Anteils. Vor Abwicklung kann er seine Anteile ggf. über die Börse (Zweitmarkt) verkaufen. 

Vorteile

Ein Vorteil besteht in der Risikostreuung, da nicht nur in eine Aktie (Aktienfonds) oder in eine Anleihe (Rentenfonds) investiert wird, sondern in viele. 

Ein Fondsanteil ist für die Anleger:innen so ähnlich wie der Besitz einer Aktie, da die Anleger:innen entsprechend ihrer Anteile an der Wertentwicklung teilnehmen und ausgezahlt werden. Jedoch sind Anleger:innen mit einem Fondsanteil an einer Vielzahl von Aktien beteiligt, nicht an einer einzelnen.  

Nachteile

Bei der Verwaltung entstehen in der Regel Kosten, die den Anleger:innen in Rechnung gestellt werden und die Rendite schmälert. Zusätzlich dazu ist in der Regel beim Kauf von Fondsanteilen ein Ausgabeaufschlag fällig, weshalb Investmentfonds sich nicht als kurzfristige Kapitalanlage eignen. Er wird vielmehr in einem Zyklus von zehn bis zwanzig Jahren gedacht. 

Ein weiterer Nachteil von Investmentfonds ist das langjährige Genehmigungsverfahren, das verhindert, dass dieser kurzfristig auf Trends reagieren kann. 

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