CrowdDesk heißt jetzt portagon.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sie haben eine Frage zu portagon, unseren Produkten oder unserer Software? In unserem FAQ finden Sie Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen. Sie fragen sich, was ein bestimmter Begriff aus der Finanzwelt bedeutet? Wir haben für Sie ein Finanz-Wiki zusammengestellt.

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Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen

Welche Gesellschaftsform brauche ich um ein Crowdinvesting zu betreiben?

Crowdinvesting dürfen gemäß deutscher Rechtslage Kapitalgesellschaften betreiben. Dazu zählen Aktiengesellschaften (AG), Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaA), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder auch die Unternehmergesellschaft (UG) als Unterform einer GmbH.

Weitere Informationen in unserem Whitepaper:
Wie viel Geld darf ich über ein Crowdinvesting einwerben?

Crowdinvesting ermöglicht es vereinfacht prospektfrei und digital Kapital einzuwerben. Laut Kleinanlegerschutzgesetz dürfen Gesellschaft in ihrer Unternehmensperiode (12 Monate) bis zu maximal 6 Mio. Euro aktiv anbieten und einsammeln. Tilgungen oder nicht platzierte Emissionsvolumina werden bei dem Maximalvolumen nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Welche Lizenzen werden für eine Emission benötigt?

Ab einer Emissionshöhe von 100.000 Euro wird ein s.g. Vermittler benötigt. Dieser Vermittler und dessen Vermittlungslizenz unterscheidet sich nach der Art des Finanzproduktes.

Welche Art von Kapital kann ich über ein Crowdinvesting einwerben?

Beim Crowdinvesting wird Mezzanine-Kapital gesammelt. Es ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital und wird bilanziell als wirtschaftliches Eigenkapital behandelt und als solches auch von Banken anerkannt. Mezzanine-Kapital kann dem Unternehmen bessere Konditionen bei einer Fremdkapital-Finanzierung durch eine Bank gewähren. Gleichzeitig werden den Anleger:innen beim Crowdinvesting keinerlei gesellschaftsrechtliche Beteiligungsrechte vermittelt, sodass der Projektinitiator in der unternehmerischen Gestaltung uneingeschränkt ist.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Welches Finanzinstrument wird beim Crowdinvesting verwendet?

Die Schwarmfinanzierungsausnahme zur prospektfreien Emission ist derzeit auf (partiarische) Nachrangdarlehen und „andere Anlagen“ (bspw. Direktinvestments in Sachgüter) gemäß dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) anwendbar.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Welche weiteren Finanzinstrumente können beim Crowdinvesting verwendet werden?

Alle möglichen Instrumente sind vorab genannt. Es können ferner über unsere Software gemäß aktuell geltender Rechtslage auch prospektierte Vermögensanlagen gemäß Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) oder auch Inhaberschuldverschreiben vergeben werden. Dann befinden wir uns jedoch nicht mehr im Crowdinvesting gemäß VermAnlG, sondern im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG).

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Darf jede Person über Crowdinvesting investieren?

Prinzipiell darf jede Person in eine Crowdinvesting-Kampagne investieren. Es gelten jedoch unterschiedliche Rahmenbedingungen für Privatpersonen und Unternehmen. Privatpersonen, die keine Kapitalgesellschaft sind, dürfen maximal 25.000 Euro pro Emittent investieren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Wie viel dürfen Privatpersonen beim Crowdinvesting investieren?

Das Kleinanlegerschutzgesetz (KASG) sieht vor, dass man als Privatanleger maximal 25.000 Euro in eine Emission investieren darf. Unternehmen sind von dieser Regelung befreit und können somit unbegrenzt investieren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Welche Akteure sind bei einem Crowdinvesting involviert?

Ein Crowdinvesting kennt drei Akteure: Erstens die Kapitalgeber (Privatanleger), die sich finanziell am Crowdinvesting beteiligen, zweitens die Intermediäre (Crowdinvesting-Plattformen), die zwischen Kapitalgebern und drittens den Kapitalnehmern (Unternehmen) vermitteln und die Transaktionen abwickeln.

Welche steuerlichen Regelungen gelten für Unternehmen bei einem Crowdinvesting?

Unternehmen müssen darauf achten, dass – abhängig von der Ausgestaltung der Verzinsung als gewinnabhängig – die Regelungen über den Kapitalertragsteuerabzug beachtet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:

Fragen zu Produkt und Software

Was soll ich meinen Anlegern in Bezug auf Laufzeit, Höhe des Zinssatzes o.Ä. bieten?

Grundsätzlich richten sich die Laufzeit und der Zinssatz nach den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Vorhabens. In welcher Höhe die Verzinsung erfolgen soll, obliegt immer dem Projektinitiator. Ein erste Berechnungsgrundlage bietet immer das Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital im jeweiligen Vorhaben.

Kann ich ein Projekt im Ausland planen?

Prinzipiell kann eine Crowdinvesting-Kampagne auch für eine Unternehmung oder ein Projekt im Ausland gestartet werden. Wir empfehlen jedoch, dass das Unternehmen oder die Projektgesellschaft gemäß deutscher Rechtslage firmiert sein sollte.

Wie funktioniert die Zahlungsabwicklung?

Sie haben die Möglichkeit zwischen einer kostenfreien eigenen Zahlungsabwicklung, einer Treuhandleistung oder der von portagon angebotenen Payments-as-a-Service-Lösung zu wählen.

Wie lange soll ich eine Kampagne online anbieten?

Dies richtet sich stark nach den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Vorhabens. Der aktuelle Fundingzeitraum unserer Kunden beträgt durchschnittlich ca. vier Monate, wobei das Vorhaben maximal zwölf Monate eingestellt ist und danach ein neues Vermögensanlageninformationsblatt (VIB) von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt werden muss.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Was bedeutet Software as a Service (SaaS)?

portagon stellt seine Software als SaaS-Modell den Kunden zur Verfügung. Das bedeutet, dass Unternehmen die Software lizenzieren, aber nicht kaufen. Sie steht dann als digitaler Service zur Verfügung und Unternehmen können die Software-Funktionen in Anspruch nehmen – implementieren diese Funktionen allerdings nicht bei sich.

Mehr Informationen im Finanz-Wiki:
portagon bietet eine White-Label-Lösung an. Was bedeutet das?

Bei einer White-Label-Lösung handelt es sich um Produkte oder Dienstleistungen, bei denen der eigentliche Hersteller, der die Lösung bereitstellt, nicht direkt in Erscheinung tritt. Am Beispiel von portagon heißt das: Unternehmen nutzen die Software und verwenden dabei ihr eigenes Logo, die eigene Website und berücksichtigen die eigene Corporate Identity. portagon tritt in den Hintergrund. Das Unternehmen kann individuell nach außen auftreten – und setzt dennoch auf eine fremde Softwareleistung.

Auf den Seiten unserer Kunden findet sich deshalb erstmal kein offensichtlicher Hinweis auf portagon. Privatanleger finden lediglich im Footer oder Impressum ein Hinweis auf portagon.

Mehr Informationen im Finanz-Wiki:

Fragen zu portagon

Was bietet portagon?

portagon ist ein Software-Dienstleister. Die portagon-Software verschafft Unternehmen einen digitalen Kapitalzugang. Dafür hat portagon eine All-In-One-Lösung entwickelt, die rechtskonform, automatisch und sicher ist. Unternehmen können sich ein Finanzinstrument aussuchen, über das sie Kapital einwerben. portagon stellt die technische Infrastruktur bereit und sorgt für einen schnellen und effizienten Prozess.

Ist portagon eine Crowdinvesting-Plattform?

portagon ist keine Crowdinvesting-Plattform. Wir stellen die technische Infrastruktur bereit, um Crowdinvesting-Plattformen aufzusetzen und zu betreiben und agieren als technischer Dienstleister im Hintergrund. Unser Geschäftsmodell ist nicht die Kapitalvermittlung, sondern die Bereitstellung der dafür notwendigen technischen und rechtlichen Instrumente.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Bringt portagon ein Anleger-Netzwerk mit ein?

portagon bringt keine Anleger:innen mit ein. Sie haben aber die Möglichkeit Ihr eigenes Netzwerk einzubinden, über Affiliate-Marketing neue Anleger:innen zu gewinnen oder über ein so genanntes Co-Funding Ihr Netzwerk auf- und auszubauen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit bestimmte Kampagnen über portagon next Finanzanlagenvermittlern anzubieten. So vernetzt portagon seine Kund:innen untereinander, wovon sowohl Unternehmen als auch Finanzanlagenvermittler profitieren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Blog:
Was ist portagon next?

next ist ein digitaler Marktplatz. Darauf können Emittent:innen ihre prospektierten und unprospektierten Emissionen listen. Finanzanlagenvermittler können darauf zugreifen und die Emission wiederum ihren Kund:innen zur Zeichnung anbieten. Emittent:innen können das gewünschte Kapital schneller einsammeln.

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