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SEA für Ihr Crowdfunding: 5 Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Lesedauer: 5 Minuten

Veröffentlicht am 29. August 2019
Sie müssen Anleger:innen für Ihr Crowdfunding gewinnen – nur wie? Mit SEA schalten Sie Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google. Es ist eine Marketingmaßnahme mit der Sie auf  Ihre Schwarmfinanzierung aufmerksam machen. Hier erhalten Sie nützliche Tipps für  Ihre SEA-Kampagne.  

In einem unserer Beitrag zum Anleger-Marketing haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie SEO-Maßnahmen für Ihr Crowdinvesting-Projekt einsetzen, mit dem Ziel in organischen Suchergebnissen platziert zu werden. Eine gute Platzierung lässt sich jedoch kaum  kurzfristig erzielen. Um das zu umgehen, können Sie bezahlte Werbeanzeigen schalten und so in den Suchergebnissen erscheinen. Das nennt man Search Engine Advertising, kurz SEA.

Die allermeisten SEA-Maßnahmen und Tipps beziehen sich auf Google. Der Google-Algorithmus ist der maßgebende Indikator für SEA und SEO. Das hat einen einfachen Grund: In Deutschland hat Google einen Marktanteil von 84 % bei der Desktop-Suche und 97 % bei der mobilen Suche.

SEA und Crowdfunding: So gehen Sie vor

Mit Werbeanzeigen in Suchmaschinen erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit und damit auch die Besucher:innenzahl zu der Fundingpage Ihres Crowdfundings oder Crowdinvestings. Sie bezahlen dafür, dass Ihre Projektseite in den Suchmaschinenergebnissen möglichst weit oben platziert wird. Die SEA-Ergebnisse erscheinen noch vor den organischen Suchergebnissen (SEO). Damit Sie das auch schaffen, zeigen wir Ihnen 5 nützliche Tipps für Ihre SEA-Strategie.

1. Keyword-Strategie entwickeln

Die Grundlage einer jeden Suchmaschinenoptimierung ist eine umfassende Keyword-Strategie – auch für SEA.

Wonach sucht meine potenzielle Zielgruppe, wenn Sie mein Crowdinvesting-Projekt noch nicht kennt? Bevor Sie das beantworten, müssen Sie diese Zielgruppe natürlich erstmal kennen: Was macht sie aus? Welche Fragen stellt sie sich? Welche Interessen hat sie? Welche Inhalte sind für sie relevant?

Aus diesen Antworten können Sie ableiten, wonach die Zielgruppe online sucht. Versuchen Sie hier sehr präzise vorzugehen und Nischen zu besetzen. Denn je spezifischer ein Suchbegriff, für den Sie SEA-Anzeigen schalten möchten, ist, desto günstiger ist es, eine Werbeanzeige darauf zu schalten.

Long-Tail-Keywords verwenden

Setzen Sie daher bei Ihren SEA-Keywords auf sogenannte Long-Tail-Keywords. Das bedeutet, dass sich Ihr Keyword bzw. Suchbegriff aus mehreren Wörtern zusammensetzt.

Wenn Sie z. B. SEA-Anzeigen für ein Fundingprojekt in einer bestimmten Region schalten möchten, dann beziehen Sie den Standort mit ein. Ein Long-Tail-Keyword wäre: Crowdinvesting nachhaltige Projekte Frankfurt.  Ein weiterer guter Indikator ist die Vervollständigung bestimmter Suchbegriffe bei der Google-Suche. Außerdem gibt es zahlreiche kostenlose Keyword-Tools wie z. B. wordtracker.com.

Keywords sammeln und in Anzeigengruppen clustern

Sammeln Sie die für Sie relevanten Keywords und clustern Sie sie semantisch in sogenannten Anzeigengruppen. Innerhalb dieser Gruppen können Sie Anzeigentexte, Klick-Gebote, Sitelinks, Länderausrichtungen etc. einheitlich steuern.

Sie können z. B. sinnvoll folgende zwei Keywords in einer Anzeigengruppe clustern:  nachhaltige Crowdinvesting Projekte und Umweltprojekte im Crowdinvesting.  

2. Definieren Sie ein Ziel je Anzeige

Eine SEA-Anzeige, ein Ziel: Beschränken Sie sich darauf, für jede SEA-Kampagne z. B. mit Google Ads ein festes Ziel zu definieren. Wenn Sie mehrere Ziele haben, dann schalten Sie auch mehrere Anzeigen. Wollen Sie eine regionale Veranstaltung bewerben, über die Sie Anleger:innen gewinnen möchten? Oder wollen Sie mit Ihrer Anzeige gezielt Leads auf Ihrer Fundingpage generieren?

3. Budget und Reichweite festlegen

Bei Google Ads können Sie auf die von Ihnen definierten Keywords bieten. Je höher der Wettbewerb um ein Keyword ist, desto höher muss Ihr Gebot sein. Mithilfe des Google Ads Keyword Tool überprüfen und identifizieren Sie, wie hoch die Konkurrenz um einzelne Begriffe ist.

Legen Sie Grenzen und Bedingungen für Ihre Gebotsstrategie fest. Sie müssen einplanen, wie viel Budget Sie aufwenden müssen, um bei einem jeweiligen Keyword auf einem der vorderen Plätze zu landen. Bestimmen Sie ebenso die geografische Ausrichtung. Das bedeutet, dass Sie festlegen, für welche Suchanfragen von welchen Orten Ihre Anzeigen bevorzugt ausgespielt werden.

4. Anzeige erstellen: Lösen Sie mit Ihrem Suchergebnis ein Problem

Sie haben Ihre Ziele und Keywords festgelegt. Formulieren Sie nun Ihre SEA-Anzeige. Im Anzeigentext haben Sie die Möglichkeit, die wichtigsten Informationen unterzubringen. Daneben können Sie Standorterweiterungen oder direkte Links zu einzelnen Unterseiten Ihrer Fundingpage einbauen. Formulieren Sie konkrete Lösungen oder Antworten auf die Fragen Ihrer Anleger:innen. Gestalten Sie einen klaren und eingängigen CTA.

5. Ergebnisse tracken und verbessern

Mit sogenannten A/B-Tests können Sie parallel mehrere Anzeigen testen und optimieren. Google bietet Ihnen mit dem Conversion Tracking außerdem die Möglichkeit das Nutzer:innenverhalten nachzuvollziehen. Sie können damit nachverfolgen, welche Anzeige mit welchen CTA zu welchen Aktionen auf Ihrer Fundingpage geführt haben.

Fragen Sie sich bei jedem Test immer wieder: Was wollen Sie bewerben? Was sollen Ihre Anleger:innen von Ihnen finden? Auf welche Frage geben Sie mit Ihrer SEA-Anzeige eine Antwort? Nur wenn Sie permanent die Bedürfnisse und Fragestellungen, die Ihre Zielgruppe beschäftigen, vor Augen haben, können Sie die richtigen Anzeigen schalten.

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