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Green Investments:
Frankfurt School launcht die Crowdinvesting-Plattform frankly.green

Lesedauer: 3 Minuten

Veröffentlicht am 24. Oktober 2021
Die Nachfrage nach nachhaltigen Investments steigt – Umwelt- und Klimaschutz und die damit in Verbindung stehenden sozialen Fragen sind auch bei Investments längst keine Nischenthemen mehr. Doch sind es längst nicht nur grüne Investments in Industrieländern, welche für private Anleger:innen attraktiv sind. Die neue Crowdinvesting-Plattform frankly.green schafft nicht nur ein neues Angebot für nachhaltige Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern – die Auswahlkriterien und der transparente Investmentprozess setzen neue Maßstäbe für Sustainable Finance.

Green Investing in aufstrebenden Märkten

Die Bewältigung der Klimakrise ist eine globale Anstrengung, welche die Wirtschaft eines jeden Landes nachhaltig verändern wird. Die Wirksamkeit von nachhaltigen Anlagen in Entwicklungs- und Schwellenländern – den aufstrebenden Märkten – ist dabei vergleichsweise hoch. Nicht zuletzt die junge Bevölkerungsstruktur und Dynamik in diesen Märkten können zu echten Gamechanger werden. Gleichzeitig erhöhen politische oder konjunkturelle Instabilität das Risiko für Investments.

Die Frankfurt School of Finance & Management berät und forscht seit Jahrzehnten zum Thema Green Investments. FS Impact Finance, eine 100%-ige Tochter der Frankfurt School, ist als Asset- und Fondsmanager ausschließlich im Bereich wirkungsorientierter Investments tätig. Gemeinsam mit weiteren Partnern wie der GLS Bank und lokalen Partnern haben die beiden Unternehmen basierend auf der technischen Infrastruktur von portagon eine Crowdinvesting-Plattform initiiert – frankly.green. Jetzt ist die Impact-Investing-Plattform mit ihrer ersten Kampagne gestartet.

 

Tobias Panofen

frankly green

„Wir wollen, dass Gelder nicht nur dorthin fließen, wo sie am dringendsten gebraucht werden, sondern wo auch ihre Wirkung am größten ist.“

Zwischen Impact und Rendite: Teilhabe ab 100 Euro

frankly.green ermöglicht privaten Anleger:innen in aufstrebende Märkte zu investieren – bereits ab einem Mindestbetrag von 100 Euro. Dabei vermittelt die Plattform ausschließlich Projekte, die bestimmten ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kriterien genügen. frankly.green orientiert sich hierbei an der EU Taxonomie zu Sustainable Finance sowie den SDGs – den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Neben dem Mehrwert, den ein Projekt, das auf der Plattform platziert wird, leisten muss, darf es keine signifikanten negativen Auswirkungen aufweisen. frankly.green vermittelt nachhaltige Projekte aus den Bereichen Landwirtschaft, Industrie, Energie, Abfallwirtschaft, etc. Dabei steht Grün nicht nur für den ökologischen Impact, sondern gleichzeitig für die soziale und gesellschaftliche Wirkung eines Investitionsangebots.

Die Selbstwirksamkeit der Crowd

Impact Investing ist ein Milliardenmarkt geworden und nicht das Streben einer kleinen Gruppe von Idealisten – zu dem Schluss kommt auch die Marktstudie 2020 der Bundesinitiative Impact Investing e.V. So sind es neben den Bemühungen der Entwicklungshilfe vor allem die Impact-orientierten Investor:innen, welche die Wirtschaft in Entwicklungsländern, insbesondere auch in der Corona-Pandemie, aufrechterhalten.

In den aufstrebenden Märkten sind sowohl der Bedarf, aber auch die Wirkung von Investitionen am größten. Gerade in Folge der Pandemie sind viele kleine Unternehmen, Projekte und Initiativen zum Stillstand gekommen.

Beim Aufbau der Plattform und der Abwicklung der Investitionsprozesse setzt frankly.green auf portagon. Die Software als solche, aber vor allem die Erfahrung und das Netzwerk von portagon, hätten hierfür den Ausschlag gegeben.

Kobina Eric Nyante

„Translight Solar bietet genau das, was eine Vielzahl der Menschen und Unternehmen in Ghana dringend benötigen: Stabile und bezahlbare Stromversorgung. Doch unsere Vision ist der flächendeckende Zugang zu grüner Energie in Ghana.“

Kobina Eric Nyanteh ist Gründer und Geschäftsführer von Translight Solar. Das Unternehmen vertreibt seit sieben Jahren Photovoltaik-Anlagen und bietet umfangreiche Leistungen hinsichtlich Planung und Installation – ob für Anlagen zum Privatgebrauch, PV-Projekte für Unternehmen bis hin zu kleinen, dezentralen Stromnetzen für abgelegene Dörfer. Jetzt ist Translight Solar als erstes Unternehmen auf frankly.green vertreten.

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 hat Translight Solar mehr als 2.000 Solaranlagen installiert. Was für private Kund:innen über das von Translight Solar angebotene Solar-Leasing-Modell bereits funktioniert, ist für viele unternehmerischen Kund:innen bisher noch keine Option. Die hohen Investitionskosten für die Solaranlagen stellen eine enorme Hürde dar – so bleibt großes Potenzial für die Energiewende in Ghana ungenutzt. Mit der Crowdfinanzierung über frankly.green wirbt Translight um Investor:innen, um gemeinschaftlich Solar-Leasing-Projekte bei zwei etablierten Unternehmen zu realisieren.

Mit der ersten Kampagne ist frankly.green im September 2021 nun an den Start gegangen. Das nächste Projekt aus dem Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft, ebenfalls in Ghana, wird in Kürze gelauncht werden.

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Kristin Baumhardt
Kristin leitet das Marketing bei portagon. Ihre Mission: portagon als Thought Leader für digitale Finanzierung zu positionieren und langfristig dafür zu sorgen, dass wir der führende Infrastrukturanbieter für die Finanzierung von Unternehmen auf dem privaten Kapitalmarkt werden.