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Crowdfunding-Kampagne planen: Auf diese 3 Schritte kommt es an

Lesedauer: 4 Minuten

Veröffentlicht am 30. Juni 2021
Wie machen Sie Ihre Crowdfunding-Kampagne erfolgreich? Mit einer gut durchdachten Planung Ihrer Marketingmaßnahmen! So erreichen Sie Investoren und Aufmerksamkeit. Wir zeigen Ihnen in drei Schritten, wie Sie dabei vorgehen.  

Eine durchdachte Strategie und eine umfangreiche Planung im Vorfeld einer Crowdinvesting– oder Crowdfunding-Kampagne ist in den meisten Fällen der Grundstein für den Erfolg eines Projekts. Wer früh damit beginnt, der hat zu Beginn der Crowdfunding-Kampagne wertvolle Informationen gewonnen und schon eine Crowd an potenziellen Investor:innen um sich versammelt. Wie gehen Sie dabei vor?

Crowdfunding-Kampagne planen: Darauf kommt es an

Legen Sie nicht einfach blind drauf los. Das führt in den seltensten Fällen zum gewünschten Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen. Passen Sie Ihr Marketing besser entsprechend Ihrer Ziele zu bestimmten Zeitpunkten an. Diese lassen sich grob in drei Phasen unterteilen:

Schauen wir uns die einzelnen Phasen und die Aufgaben, die währenddessen für Sie anfallen können, einmal genauer an. Wenn Sie ein Crowdfunding in Eigenregie und nicht über eine Plattform initiieren, ist Planung das A und O.

3-4 Wochen vor Crowdfunding-Start: Aktivieren

Bei einem Crowdfunding kommt es auf die Crowd an. Über sie sammeln Sie Geld ein. Nichts ist wichtiger, um Ihr Ziel zu erreichen. Wer dieses Netzwerk bereits hat, der muss es für das entsprechende Projekt aktiveren und darauf aufmerksam machen.

Setzen Sie vor dem Start Ihrer Crowdfunding-Kampagne deshalb auf aufmerksamkeitsstarke Botschaften für Ihre Zielgruppe und kommunizieren Sie, dass Sie ein Crowdfunding planen.

Beginnen Sie drei bis vier Wochen vor Start mit der Planung. Verfassen Sie Social-Media-Posts auf den entsprechenden Plattformen und Blog-Beiträge. Aktualisieren Sie Ihren Newsletter. Machen Sie während Veranstaltungen und Messen auf Ihr Projekt aufmerksam. Dazu können Sie beispielsweise Flyer verteilen.

Diese Maßnahmen eignen sich ideal dafür, um Ihr Netzwerk vor dem Crowdfunding-Start auf das Projekt hinzuweisen. So sensibilisieren Sie Ihre Zielgruppe für Ihr Vorhaben und wecken die Neugier von potenziellen Anleger:innen.

Je mehr potenzielle Anleger:innen Sie aus Ihrem Netzwerk vorab aktivieren, desto mehr Geld wird investiert und Sie erreichen schneller das Fundingziel. Sie müssen dazu noch kein genaues Startdatum kommunizieren. Jedoch rufen Sie auf diesem Weg Ihrer Zielgruppe ins Gedächtnis, dass Ihr Crowdfunding bald startet.

 

Kampagnen-Start und während des Crowdfundings: Informieren

Sobald Ihr Crowdfunding live ist – lassen Sie es die Welt wissen! Teilen Sie es in den sozialen Medien, verschicken Sie die Projektseite an Ihre Branchenkontakte.

Seien Sie kreativ, denken Sie an visuelle Elemente und stellen Sie die Vorteile heraus, die ein Investment in Ihr Projekt mit sich bringt.

Bringen Sie hierzu eine persönliche Note mit ein. Bei einem Crowdfunding geht es auch um die Personen hinter einem Projekt. Das schafft Vertrauen bei Investor:innen. Entwickeln Sie eine Geschichte, die Sie Ihren Investor:innen erzählen können.

Ist Ihr Crowdfunding angelaufen, geht es darum die Öffentlichkeit weiterhin zu informieren. Transportieren Sie die für Ihre Anleger:innen relevanten Inhalte, bleiben Sie in Kontakt und interagieren Sie mit Ihrer Crowd. Das lohnt sich immer!

Denn: Jede einzelne Anlegerin ist ein Multiplikator, die – wenn sie Positives über Sie berichten kann – Ihr Crowdfunding in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld weiterempfiehlt. Je mehr Menschen auf Sie aufmerksam werden, desto besser.

Wenn Sie zeigen können, was sich bei Ihrem Projekt alles hinter den Kulissen abspielt – z. B. den Baufortschritt Ihrer Immobilie – haben die Investor:innen einen direkten Zugang zu Ihrem Unternehmen und Projekt. Sie können sich konkret vorstellen, was mit dem Geld passiert, das investiert wurde. Das schafft Vertrauen und Interesse, auch über ein Investment hinaus.

Nach dem Crowdfunding: Binden

Mit fortlaufenden Informationen erreichen Sie aber noch etwas anderes: Sie binden Ihre Investor:innen an sich. Wer auch nach dem Ende des Crowdfundings stetig über den Status eines Projekts, seine Auswirkungen auf das Unternehmen oder die Mitarbeiter:innen informiert, der schafft sich eine loyale Anhängerschaft. So können aus Investor:innen auch direkt Kunden werden – je nach Projekt.

Das Brauhaus Henninger am Turm hat bereits gezeigt, wie das funktionieren kann. Mit kreativen und lukrativen Anreizen wurden Investor:innen zu Stammkund:innen gemacht, die das Brauhaus noch heute besuchen.

Wenn Sie mehrere Crowdfunding-Projekte auf einer eigenen Plattform planen, dann ist die Bindung der Investor:innen noch wichtiger. Denn Sie haben sich bereits eine Crowd kultiviert, die Ihnen vertraut und die Sie kennt. Das können Sie für neue Finanzierungsvorhaben nutzen.

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