Herde oder Löwen: Startup chaanz in bekannter TV-Gründershow

Lesedauer: 5 Minuten

Das Team von Chaanz
Veröffentlicht am 2. Mai 2022
In der aktuellen Staffel einer bekannten TV-Gründershow waren portagon-Mitarbeiter Marwin und sein Team von chaanz am Start. Wie das Tech-Startup den Hunger von gleich zwei Löw:innen weckte und sich später für die Crowd entschieden hat, hat uns chaanz-Mitgründer Marwin im Interview erzählt.

„Es war einfach überwältigend, in dem Gang zu stehen und dann die Türen zur Höhle zu öffnen“, beschreibt Mitgründer Marwin die Minuten kurz vor dem TV-Auftritt. „Ab dann habe ich fast nichts mehr um mich herum wahrgenommen, sondern mich voll auf die fünf Investor:innen konzentriert.“

Der Pitch in der Gründershow hätte besser nicht laufen können für Marwin und das Team von chaanz: Gleich zwei Löwen wollten investieren. Einer der beiden zeigte sich sogar besonders beeindruckt: „Es war ein ganz besonderer Moment, als einer der Löwen aufstand und zu uns nach vorne kam, um auch die anderen Löwen zu überzeugen“, erinnert sich Marwin an die bisher wohl aufregendsten Minuten in seinem Gründerleben.

Jedes Startup hat in der TV-Sendung nur wenige Minuten Zeit, die Investor:innen von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen – diese Chance haben Marwin, Jakob und Nino ausgeschöpft. Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten – genau darum geht es auch bei chaanz.

Marwin Grundel

Marwin Grundel

chaanz-Mitgründer

„chaanz ist eine Ausgeh-App, um weniger Chancen zu verpassen. Im Prinzip dreht sie das Konzept von Dating-Apps um.“

Die besten Ideen entstehen in der Bar

Erst treffen, dann chatten: Die Idee dazu entstand eines Freitagabends in einer Bar. „Wir quatschten übers Daten, erste Schritte und wie wahrscheinlich es ist, dass man zufällig einen Menschen trifft, der zu dir passt. Und dachten uns, wie cool wäre es, wenn einfach jede zu dir passende Person um dich herum aufleuchten würde.“ Die Idee zu chaanz war geboren.

Das Prinzip: Die User legen sich ein Profil bei chaanz an. Wenn sie dann unterwegs sind, ob beim Ausgehen, in der Uni oder auf einem Festival, schalten sie in den „Real-Life-Match-Modus“: Sobald einem User eine andere Person mit chaanz-Account über den Weg läuft, werden die beiden Profile abgeglichen. Kommt es zu einer Mindset-Übereinstimmung, werden beide zeitgleich benachrichtigt und können entscheiden, ob sie sich kennenlernen möchten.

„Bei den bekannten Dating-Apps hast du die Möglichkeit, dir eine eigene Dating-Persönlichkeit aufzubauen, die vielleicht gar nicht deinen tatsächlichen Eigenschaften entspricht“, macht Marwin den Unterschied deutlich. „All die wichtigen Hinweise wie Stimme, Körperhaltung oder Gesichtsausdruck, die wesentlich mit darüber entscheiden, ob wir einen Menschen sympathisch oder attraktiv finden, gehen bei Online-Dating-Portalen verloren.“ chaanz will diese Momente ins Dating zurückholen: Weniger chatten, mehr treffen.

Mehr als nur ein Deal: Erfahrung und Netzwerk

200.000 Euro benötigen Marwin und sein Team für die Weiterentwicklung ihrer App. In der Höhle stellte man Ihnen einen Deal in Aussicht. Nach der Sendung startete die eigentliche Prüfung sowie die Verhandlungen zu den Konditionen: In der Due Diligence, in der das Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft wird, zeigte sich dann: Die ursprüngliche Planung der Drei entsprach nicht zur Gänze den Vorstellungen der Investoren aus der Gründungsshow

Doch Marwin und sein Team haben weitaus mehr mitgenommen als einen nicht zustande gekommenen Deal: „Die Teams beider Investoren haben uns enorm unterstützt, auch als schon klar war, dass der Deal so nicht zustande kommt“, berichtet der chaanz-Gründer. Bis heute beraten die Experten-Teams die jungen Gründer bei strategischen Fragen.

Mehr über chaanz und das ganze Video-Interview mit portagon-Mitarbeiter und chaanz-Mitgründer Marwin

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Schwarmfinanzierung statt Löwenanteile

Eine neue Finanzierungsstrategie musste her. Seit einem Jahr ist Gründer Marwin bei portagon als Werkstudent beschäftigt. „Die Nähe zum Crowdinvesting lag sozusagen auf der Hand“, erklärt der 25-Jährige. portagon schafft das digitale Fundament für eine Crowdfinanzierung: Mit der Software von portagon können Unternehmen Kapital einwerben und dabei – anders als bei Crowdfunding-Plattformen – die Konditionen und ihr Finanzinstrument frei wählen. portagon ist Pionier der digitalen Finanzierung: Allein im Jahr 2021 wurden 82 Mio. Euro über portagon eingeworben.

Marwin Grundel

Marwin Grundel

Mitarbeiter im Marketing bei portagon

„portagon hat die Mission, einen einfachen, unabhängigen und verlässlichen Zugang zum privaten Kapitalmarkt schaffen."

Anstatt Unternehmensanteile abzugeben und dafür Löwen-Kapital zu erhalten, setzt das chaanz-Team jetzt auf die Schwarmfinanzierung. Private Anleger:innen können in chaanz investieren: Ab einem Mindestbetrag von 50 Euro. Die potenzielle Hauptrendite steigt mit dem Unternehmenserfolg und wird bei einem Exit-Ereignis ausgezahlt. Hinter dieser Art der Finanzierung steht sogenanntes Mezzanine-Kapital, eine Mischform aus Fremd- und Eigenkapital. Eine höhere Eigenkapitalquote verbessert wiederum die Position gegenüber Banken für weitere Kreditaufnahmen.

Mindset Matching

Das durchschnittliche Alter der Mitarbeitenden bei portagon beträgt 30 Jahre und nicht wenige aus dem jungen Team bringen selbst Gründergeist mit.

„Für mich ist es extrem wertvoll und spannend bei portagon mitwirken zu dürfen. So viele Kolleg:innen bringen dieses Entrepreneur-Mindset mit, der Austausch mit ihnen hat mich auch bei der Gründung von chaanz extrem bestärkt“, erzählt der junge Gründer.

portagon geht dabei noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen unterstützt chaanz bei Aufbau und Durchführung der Crowdinvesting-Kampagne. portagon stellt in diesem Fall die Software kostenfrei zur Verfügung: Damit kann der gesamte Investitionsprozess komplett digital in wenigen Schritten und rechtssicher abgebildet werden.

Neuer Fokus, größere Wirkung

Marwin und sein Team konzentrieren sich jetzt auf den Aufbau von chaanz in  ein bis zwei ausgewählten Städten. „Der Fokus wird zu Beginn auf Festivals und Events liegen“, erklärt Marwin.

Mit der Unterstützung von portagon kann das Unternehmen nun nicht nur ein oder zwei Löwen von der Idee begeistern, sondern viele einzelne Anleger:innen. Über Crowdinvesting bekommt jede:r die Möglichkeit, sich an innovativen Ideen oder Startups zu beteiligen, auch außerhalb der Börse.

Marwin blickt erwartungsvoll auf die anstehende Crowdinvesting-Kampagne: „Nach dem tollen Feedback aus der Show und aufgrund der Tatsache, dass zwei Top-Investoren genauso an den Erfolg der Idee glauben wie wir es tun, rechnen wir mit einem hohen Zulauf bei der Finanzierung.“

Dank portagon hat chaanz jetzt die Möglichkeit, nicht nur zwei Löwen, sondern eine ganze Herde zu überzeugen und die Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen.

Hier geht’s zur Investmentseite von chaanz.

 

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