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Fit für die Blockchain: Fitness-Innovation Bownce setzt auf tokenisierte Investments

Lesedauer: 7 Minuten

Bownce AG portagon
Veröffentlicht am 11. Oktober 2021
Fitness und Krypto-Währung – wie geht das zusammen? Über Spaß am Spiel und Gemeinschaft, so verspricht die Bownce AG. Als smartes-Sportgerät mit neuartigen Sensoren ist Bownce mit der Blockchain verbunden. Bownce-Sportler:innen können Krypto-Coins gewinnnen, in dem sie in Challenges gegeneinander antreten. Jetzt setzt das Fitness-Startup auch bei der Finanzierung auf die digitale Gemeinschaft: Investor:innen können digitale Wertpapiere erwerben und werden am Gewinn beteiligt. Mit der Finanzierungskampagne von Bownce geht portagons erster Kunde mit tokenisierten Genussrechten live.  

Digitalisiertes Fitnesstraining oder neue Sportart?

Die Vision von Bownce ist groß: die neue Zukunftssportart werden. Das Fitness-Startup will mit neuartigen Sensoren in Sportgeräten die Fitnessbranche revolutionieren. Bei dem Konzept dreht sich zunächst alles um einen Ball – und um die Blockchain. Trainiert wird nämlich mit dem eigens entwickelten „Bownce Ball“, der laut des Startups sehr einfach überall installiert und konfiguriert werden kann. Über die Sensoren im Ball werden die Anzahl der Übungen, die Ausführung sowie Gesundheitsdaten getrackt. Mit der Smartphone-App können diese Daten abgerufen und entsprechend analysiert werden. Die Community-Funktion erlaubt es, dass sich die Sportler:innen weltweit mit anderen messen und challengen können. Die Entwicklungsphase für den „Bownce Ball“, die Sensorik sowie die dazugehörige App ist inzwischen abgeschlossen. Im Frühjahr 2022 soll der „Bownce Ball“ dann auf den deutschen Markt kommen. Weitere Sportgeräte wie Springseile oder Hanteln sollen folgen.

Bownce AG Bownce Balls
Die Vorbestellungen laufen bereits. Erhältlich werden die Bownce Balls in diesen Farben sein

Fitness als Währung: Digital trainieren und investieren

Das junge Unternehmen geht nun auch bei seiner ersten Finanzierungsrunde neuartige Wege: Mit der Lösung von portagon initiierte das Startup einen innovativen Investitionsprozess, der auf digitale Wertpapiere setzt. Seit dem Fundingstart zum 22. September gibt das Unternehmen tokenisierte Genussrechte aus: Bei einem Fundingziel von acht Mio. Euro können Investor:innen ab einem Mindestvolumen von 1.000 Euro digitale Wertpapiere erwerben. Sie erhalten eine Gewinnbeteiligung mit einer Basis-Dividende von sechs Prozent pro Jahr. Mit der Lösung von portagon bietet Bownce ein Investitionsformat, das sich Security Token Offering nennt und über die Blockchain gehandelt werden kann. Doch wie funktioniert das genau?

STO & Blockchain – das steckt dahinter

Security Token Offering (STO) beschreibt die Technik, mit der sich digitale Wertpapiere – die sogenannten Token – ausgeben lassen: also das Angebot von tokenisierten Wertpapieren durch einen Emittenten. STO zählen zur zweiten Generation von Krypto-Token. Das Konzept basiert auf der Blockchain-Technologie: Diese ermöglicht es, Eigentumsverhältnisse, Rechte, Vermögens- und Sachwerte digital abzubilden. Die Blockchain ist also eine Art dezentrale Datenbank. Nur die Inhaber:innen der Token sind zu Operationen auf der gemeinsamen Blockchain berechtigt.

 

Der Finanzierungsprozess funktioniert verkürzt so:

  1. Ein Unternehmen will für seine Gründung oder Vorhaben Kapital einwerben.
  2. Der Investitionsprozess wird vollständig digital aufgesetzt – z. B. mit der Lösung von porttagon.
  3. Anleger:innen erhalten für ihr Investment sogenannte Krypto-Token.
  4. Die Token haben eine bestimmte Funktion bzw. einen definierten Wert und können mit solchem gehandelt werden.

Alles über Tokensierung und die Finanzierung mit digitalen Vermögenswerten haben wir in diesem Beitrag  für Sie zusammengefasst.

 

Lange herrschte Unsicherheit und rechtliche Unklarheit gegenüber dieser neuen Form der Wertpapiere,  welche die bis dahin vermeintlich klaren Grenzen zwischen Namens- und Wertpapieren verwischen ließen. Seit Juni 2021 gibt es das „Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren“ (BGBl. I S. 1423), das die Öffnung des deutschen Rechts für elektronische Wertpapiere vorsieht. Die Quintessenz: Für Emittenten besteht nunmehr ein Wahlrecht, ob sie Wertpapiere mittels Urkunde oder auf elektronischem Wege emittieren wollen.

Blockchain-Strategie der Bundesregierung

„Mittels Blockchain-Technologie können alle erdenklichen Werte, Rechte und Schuldverhältnisse an materiellen und immateriellen Gütern durch Token repräsentiert und deren Handel- und Austauschbarkeit potenziell vereinfacht werden.“

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Diese Vorteile bieten digitale Wertpapiere

Digitale Technologien und die Vermittlung über die Blockchain können nicht nur die  Abwicklung beschleunigen, sondern auch zu mehr Transparenz beitragen und die Transaktionskosten gegenüber traditionellen Wertpapieren verringern. Vor allem aber werden durch die Zerlegbarkeit der Token Investments für Kleinanleger:innen investierbar, die über die traditionellen Finanzmärkte unerreichbar waren. Die erworbenen Token können durch die Anleger:innen verwahrt und gehandelt werden – ohne, dass dafür ein Depotkonto notwendig ist. Die Investor:innen erhalten eine Wallet, in welche die Token gebucht und anschließend verwaltet werden. Beim Bownce-STO ist der Handel derzeit außerbörslich oder unter Bownce-Investor:innen möglich, das Handeln auf Krypto-Börsen wird laut dem Unternehmen angestrebt. Als präferierte Blockchain stehen derzeit Stellar und Polygon zur Auswahl.

Bownce-STO – das ist drin für Investor:innen

Das Konzept hinter dem STO ist die Tokenisierung von Vermögenswerten und Rechten. Im Fall der Finanzierungskampagne der Bownce AG sind die tokenisierten Genussrechte ein Wertpapier, das vermögensrechtliche Ansprüche in Form der Gewinnbeteiligung vermittelt. Investor:innen erhalten eine Gewinnbeteiligung in Form einer Basisdividende von sechs Prozent pro Jahr, kombiniert mit einer zusätzlichen Überschussdividende bei einer Laufzeit von sechs Jahren. Die Zeichnung erfolgt voll automatisch und digital. So können sich Investor:innen aus beinahe allen Ländern beteiligen, ausgenommen USA und Japan.

Vitalij Zittel

Gründer und CEO der Bownce AG

„Nicht jeder kann sich eine Investition von 100.000 Euro und mehr leisten. Wir sind aber nicht nur ein Sport-StartUp, sondern auch ein Tech-StartUp – und haben uns deshalb eine digitale Lösung einfallen lassen: Mit unserem Community-Programm kann man schon ab 1.000 Euro dabei sein.“

Die Bownce AG strebt einen IPO an. In diesem Falle würden die Tokenhalter ein bevorzugtes Recht und das Angebot erhalten, ihre Token in Aktien umzuwandeln. Die Bownce AG setzt also nicht nur in der aktuellen Finanzierungsrunde auf die Crowdinvesting-Kampagne, sondern baut sich damit mittelfristig ein Netzwerk an Investor:innen auf, die langfristig zu Aktionär:innen werden können.

portagon: eine Lösung für tokenisierte Vermögenswerte

Für die Umsetzung ihrer Finanzierungskampagne setzte die Bownce AG auf die Lösung von portagon. Hierbei zeigt sich einmal mehr, wie flexibel und vielseitig einsetzbar für sämtliche digitale Finanzierungsformen die Software-Lösung von portagon ist.

Johannes Laub

Geschäftsführer und Mit-Gründer von portagon

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Bownce AG, denn sie bestätigt unser Geschäftsmodell: Die Tokenisierung von Vermögenswerten ist ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung der Finanzbranche – und für die Demokratisierung von Kapital.“

Mit prominenter Unterstützung im Aufsichtsrat wie z. B. durch Uwe Hück, ehemaliger Betriebsratchef bei Porsche und dem KI-Pionier Chris Boos als Chief of Data Design macht die Bownce AG nicht nur durch ihr innovatives Geschäftsmodell auf sich aufmerksam. Jetzt setzt das Startup auch bei der Finanzierungsrunde ein deutliches Zeichen als innovatives Unternehmen.

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