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Anlagehafen: Ein Marktplatz für alle Crowdinvesting-Projekte

Lesedauer: 4 Minuten

Veröffentlicht am 9. Dezember 2019
Eine Diversifizierung des Portfolios? Das war beim Crowdinvesting bisher immer mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden. Kritische-Anleger.de und CrowdDesk ändern das mit dem Anlagehafen. Auf dem Investmentmarktplatz können Anlegerinnen und Anleger mit einer Anmeldung auf verschiedene Crowdinvesting-Projekte zugreifen und diese zentral verwalten. Davon profitieren nicht nur Investor:innen, sondern auch Emittent:innen.

„Der Start unseres eigenen Echtgeld-Portfolios hat den Stein für den Anlagehafen vor drei Jahren ins Rollen gebracht“, erinnert sich Stefan Erlich. Er ist Gründer des Vergleichs- und Bewertungsportals kritische-Anleger.de. Erlichs Echtgeld-Portfolio ist eine Art Feldversuch, um praktische Erfahrungen im Umgang mit digitalen Anlageprodukten zu sammeln. Und diese dann auch mit der Community zu teilen.

Das erste Projekt, in das das Team der Kritischen Anleger investierte, geriet nach zwei Jahren in Schwierigkeiten. Vom ursprünglich investierten Betrag blieb nicht mehr viel übrig. „Das war aber nicht weiter tragisch, denn mit 80 Projekten ist unser Portfolio ausreichend diversifiziert, um Ausfälle zu kompensieren“, erklärt Stefan Erlich. Viel wichtiger sei der Lerneffekt gewesen – und welche Schlussfolgerungen man daraus zieht.

Ein diversifiziertes Portfolio erfordert viel Verwaltungsaufwand

Was haben Erlich und sein Team gelernt? Wer seine Investitionen diversifiziert, der merkt schnell, wie viel Arbeit es macht, ein Portfolio zu verwalten. Stefan Erlich weiß, wovon er spricht. In manchen Monaten gingen auf dem Verrechnungskonto seines Versuchsportfolios mehr als zehn Crowdinvesting-Zahlungen ein, teils mit eindeutiger Projektbeschreibung, oft aber auch mit bloßen Nummern. Da kann die Zuordnung schnell schwerfallen.

Neben Schwierigkeiten mit der Identifizierung von Zahlungseingängen biete laut Stefan Erlich auch das Thema Steuern und Crowdinvesting Raum für Fehler. Die Abgaben an das Finanzamt werden in manchen Fällen automatisch vom Emittenten abgezogen, aber nicht in allen. Dann müssen Anleger:innen selbst aktiv werden. Er erklärt das Dilemma: „Zur Überprüfung müssen wir uns bei jeder Plattform einzeln einloggen, Dokumente prüfen und herunterladen und das Ganze im Portfolio-System angeben.“

Der Verwaltungsaufwand ist enorm. Und so ist aus den monatlichen Feldversuchen mittlerweile lästige Arbeit geworden. Arbeit, die manch ein/e „Normalanleger:in“ vielleicht nicht bereit ist zu investieren. Dadurch lässt er/sie aber die Chance einer Risikominderung durch eine Diversifizierung des Portfolios ungenutzt.

Anlagehafen: Eine Anmeldung, alle Projekte

Für dieses Problem haben kritische-Anleger.de und CrowdDesk nun gemeinsam eine Lösung gefunden: den Anlagehafen. Auf dem Investmentmarktplatz können Anlegerinnen und Anleger auf verschiedene Projekte zugreifen – und das mit nur einer Anmeldung. „Das macht die Verwaltung leichter und ermöglicht eine Diversifikation des Portfolios“, ist sich Erlich sicher. Auf dem Anlagehafen kann jede/r Anleger:in seine/ihre Investitionen zentral verwalten.

Aber nicht nur Investor:innen profitieren vom Anlagehafen. Crowdinvesting-Projekte von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) erhalten mit einer Listung auf der Webseite die Chance, ihr Kapital schneller einzusammeln.

„Auf dem Anlagehafen lassen sich dann noch gezielter Anleger:innen ansprechen“, sagt Johannes Laub. Gemeinsam mit Jamal El Mallouki ist er Geschäftsführer und Gründer von CrowdDesk. „So treiben wir die Demokratisierung der Finanzbranche weiter voran und geben KMU die Chance ohne Bankkredit ihre Geschäftsideen zur verwirklichen“, so Jamal El Mallouki.

Anleger:innen und Emittent:innen profitieren

Diese Ansprache erfolgt in einem seriösen Umfeld – und ist damit ideal, um Vertrauen zwischen Anleger und Emittenten aufzubauen. Außerdem profitieren Emittenten, die ihre Projekte auf dem Anlagehafen einstellen, automatisch von der richtigen Reichweite, die kritische-Anleger.de bereitstellt. Daneben bringt das Vergleichsportal seine Anlagemarkt-Expertise mit in das gemeinsame Projekt ein, um Anleger:innen unabhängige und glaubwürdige Informationen bereitzustellen.

CrowdDesk ist hingegen für die technische Infrastruktur des Anlagehafens verantwortlich. Dieses Gerüst verwendet CrowdDesk schon auf seinem internen Marktplatz, über den Kund:innen Co-Fundings realisieren können.

Verschiedene Crowdinvesting-Projekte auf dem Anlagehafen

Davon sollen nun alle profitieren. „Mit dem Anlagehafen haben Anleger:innen einen geringeren Verwaltungsaufwand und ein dadurch verbessertes Rendite-Risiko-Verhältnis“, fassen Stefan Erlich, Johannes Laub und Jamal El Mallouki die Vorteile des neuen Angebots zusammen. Dabei ist der Anlagehafen thematisch nicht eingeschränkt: „Für uns steht die einfache Diversifikation über Branchen und Unternehmen hinweg im Fokus.“

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