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Aescuvest: die Crowdinvesting-Plattform für die Gesundheitsbranche

Lesedauer: 5 Minuten

Veröffentlicht am 8. August 2019
MedTech, BioTech oder Digital Health: aescuvest hat sich auf Crowdinvesting für Start-up-Finanzierungen in der Gesundheitsbranche spezialisiert. Eine Wirtschaftszweig mit hohem Wachstumspotenzial. Doch nicht jeder schafft es auf die Plattform, denn die Projektauswahl ist streng – und kommt so Unternehmen und Anleger:innen zugute.

Ein Multitherapiewagen, der die Lücke zwischen Rollstuhl und selbstständigem Gehen schließen soll. Ein Verband, der mit Tiefenkälte Verletzungen kühlt und eine App, die in der Lage ist, Dehydrierung zu verhindern: Wer sich auf der Crowdinvesting-Plattform aescuvest umschaut, kann erahnen, in welche Richtung sich die Gesundheitsbranche in den kommenden Jahren entwickelt.

Start-ups in der Gesundheitsbranche: Effizienz steigern und innovative Lösungen anbieten

Die Digitalisierung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey lag das Einsparpotenzial im deutschen Gesundheitswesen im vergangenen Jahr bei rund 34 Milliarden Euro. Aufgrund der wachsenden alternden Bevölkerung und teuren Behandlungsmethoden sind neue Verfahren und Technologien, die zu einer höheren Effizienz in der Gesundheitsbranche führen, dringend gesucht. Genau hier setzt aescuvest an.

„Die Gesundheitsbranche ist einer der Innovationstreiber in Deutschland und Europa. Als Wirtschaftsfaktor ist die Branche ebenso spitze“, erklärt Patrick Pfeffer, Bioinformatiker, Gründer und Geschäftsführer von aescuvest. Warum also nicht beide Aspekte – Gesundheit und gute Wohlstandsaussichten – in ein Konzept überführen?

Gesundheit und Wohlstand kombinieren

Mit diesem Gedanken startete aescuvest 2015 als erste Crowdinvesting-Plattform für Start-ups und innovative Ideen aus der Gesundheitsbranche. aescuvest ist eine Wortschöpfung aus Äskulap und Investment. Der griechische Gott für Heilkunst, kombiniert mit dem englischen Begriff für Geldanlage.

Pfeffer versammelt ein Expertenteam um sich, das auf langjährige Erfahrungen im Bereich Medizin und Technologie sowie Finanzen und Recht zurückblickt. Wissen, das im Gesundheitsmarkt dringend benötigt wird und mit dem sich große Kapitalgeber ohnehin von Ideen überzeugen ließen. Warum also Crowdinvesting als Finanzierungsmodell?

Demokratisierung der Kapitalvergabe

Patrick Pfeffer stellt die Gegenfrage: „Warum sollten nur Banken oder wenige Institutionelle darüber entscheiden, welche Innovationen eine Chance am Markt verdient haben?“ Die Demokratisierung von Finanzierung und Investitionen sieht der Gründer positiv – und hat so ein neues Geschäftsmodell innerhalb der Gesundheitsbranche entwickelt.

Die Spezialisierung der Plattform auf Start-up-Finanzierungen kommt dem dezentralen Ansatz, Kapital über viele Einzelanleger:innen einzusammeln, noch entgegen: „So können wir sehr gezielt künftige Nutzergruppen adressieren“, führt Pfeffer aus. Kapitalsuchenden Unternehmen bietet Crowdinvesting eine größere Aufmerksamkeit, als klassische Finanzinstrumente. Unternehmen werde so nicht nur zur Finanzierung verholfen, man verbessere auch deren Markteintrittschancen.

Patrick Pfeffer

Gründer aescuvest

„Bei unserem Markteintritt haben wir auf CrowdDesk gesetzt, weil es der schnellste Weg war, um unsere eigene Idee möglichst schnell Realität werden zu lassen"

Finanzierung: CrowdDesk bietet zuverlässige Softwarelösung

Für die Umsetzung arbeitet die Plattform mit CrowdDesk zusammen. Für den aescuvest-Gründer war klar: „Wir konnten uns von Anfang an auf eine eingespielte Lösung verlassen. Und wenn es um Geldanlagen oder Finanzierung geht, spielt die Daten- und Transaktionssicherheit eine wesentliche Rolle.“

Doch die Hürden, um auf aescuvest Kapital einzusammeln, sind hoch. Wissenschaftlicher Beirat, Investorenbeirat und persönliche Pitch-Präsentation: Bewerber:innen müssen einen mehrstufigen Auswahlprozess durchlaufen. Laut eigenen Angaben werden deshalb nur fünf Prozent der eingereichten Projekte letztendlich für ein Funding zugelassen.

Mehrstufiger Auswahlprozess der Projekte

Das sichert nicht nur die Machbarkeit und Relevanz der Vorhaben für die Gesundheitsbranche. Es erfordert auch einen soliden Businessplan. Viele der eingereichten Projekte seien noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade private Anleger:innen eher in Entwicklungen zu investieren bereit sind, wenn der Markteintritt nicht zu weit entfernt ist“, weiß Patrick Pfeffer.

Hohe Hürden zum Schutz von Unternehmen und Anleger:innen

Von der Anfangsidee bis zum ersten Umsatz kann es in technologiegetriebenen Branchen sehr lange dauern. Eine Anschubfinanzierung ist deshalb wichtig. Die hohen Anforderungen trügen vielmehr dazu bei, dass mehr private Gelder in die Innovationsfinanzierung fließen. Man könnte auch sagen: aescuvest tut sein Möglichstes, um einem Ausfall der Investition vorzubeugen.

Die umfassenden Anforderungen sind auch Teil des Erfolgs der Plattform: Knapp sieben Millionen Euro Kapital konnte bisher vermittelt werden. Dabei beschränkt sich aescuvest nicht nur auf seine Finanzierungsrolle. Die Plattform versammelt auch ein Netzwerk aus mehr als 220.000 Gesundheitsexperten und Ärzten, in dem die Projektideen präsentiert werden. Der ideale Resonanzraum für Gründerinnen und ihre Ideen.

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