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7 Tipps für Newsletter-Marketing beim Crowdfunding

Lesedauer: 1 Minute

Veröffentlicht am 6. August 2019
Newsletter-Marketing gehört zu den wichtigsten Instrumenten im Online-Marketing. Denn der direkte Dialog und die Beziehung zu Kund:innen werden für Unternehmen immer wichtiger. Mit diesen Tipps bringen Sie Ihr E-Mail-Marketing für Crowdfunding-Projekte nach vorne.  

Warum Newsletter-Marketing beim Crowdfunding?

Kund:innen via E-Mails zu erreichen ist heute wichtiger denn je – und das trotz den Kommunikationsmöglichkeiten, die andere Online-Kanäle wie Social Media bieten. Denn das Verbreiten von Informationen und Neuigkeiten mittels eines regelmäßig erscheinenden Newsletter bleibt eine wichtige Disziplin bei der Kund:innenansprache. Das trifft auch auf die Finanzierung von Projekten durch viele Einzelanleger:innen mittels Crowdfunding oder Crowdinvesting zu.

Der Versand von E-Mails fällt in den Bereich Direkt- und Dialogmarketing. Für Emittent:innen dient er dazu, Anleger:innen regelmäßig Informationen zum Unternehmen und Projekt zu liefern.

Newsletter bieten die Möglichkeit, Projektupdates wie Meilensteine, Baufortschritte oder Reportings zu versenden. So besteht die Möglichkeit, Investor:innen langfristig zu binden und die Beziehung zu festigen. Das ist ein Weg, die Transparenz und das Vertrauen der Anleger:innen zu erhöhen.

Gezieltes Vorgehen bei Kampagne wichtig

Bei der Vorbereitung stehen einem viele Newsletter-Tools, wie MailChimp, Cleverreach oder Newsletter2Go zur Verfügung. Die Vorbereitung eines Mailings braucht jedoch Zeit und verlangt ein konstruktives Vorgehen.

Einfach loslegen, ohne sich vorab Gedanken gemacht zu haben, verschwendet nur Ressourcen. Vielmehr hilft es, sich an unseren sieben Tipps zu orientieren, um ein erfolgreiches Newsletter-Marketing zu betreiben.

1. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe

An wen versende ich meinen Newsletter eigentlich? Wie in allen Marketing-Prozessen ist es wichtig, seine Kunden genau zu kennen. Denn nicht jedes Mailing ist für jede Anleger:innengruppe gleichermaßen relevant. Erfolgreiches E-Mail-Marketing zeichnet sich auch dadurch aus, seine Zielgruppe genau zu kennen und entsprechend zu adressieren. Die Entwicklung einer Persona kann hierbei hilfreich sein.

2. Legen Sie Ihre Strategie fest

Nachdem die Zielgruppe definiert ist, stellt sich die Frage: Was wollen Sie mit Ihren Mailings erreichen? Das sollte vorab unbedingt geklärt werden. Denn es bestimmt Ihre Vorgehensweise. Wollen Sie Ihre Anleger:innen auf neue Projekte oder nur ein einzelnes Crowdfunding aufmerksam machen? Möchten Sie Traffic auf Ihrer Fundingpage generieren? Dient das Mailing, um Updates der Kampagne zu teilen oder weisen Sie Anleger:innen auf Bonus-Aktionen hin? Es kann sich natürlich auch um einen Mix aus verschiedenen Strategien handeln, die Sie kombinieren.

3. Mit der Betreffzeile Eindruck machen

Eine Betreffzeile, die nicht zündet, kann schnell im Papierkorb landen. Damit Ihrer E-Mail das nicht passiert, gibt es einige Tricks: Verwenden Sie nicht mehr als 40 Zeichen. Alles darüber hinaus ist irrelevant. Bringen Sie das zentrale Anliegen Ihrer Mail kurz und knackig auf den Punkt. Ihre Leser müssen sofort wissen, worum es geht, welche Probleme gelöst werden oder welche Neuigkeiten es gibt.

4. Newsletter-Marketing ist persönlich

Ein Newsletter ist auch immer die Chance, Anleger:innen persönlich zu adressieren. Vermeiden Sie deshalb eine anonyme Ansprache à la „Sehr geehrte Damen und Herren“. Ansprache und Absender:innen direkt mit Namen zu versehen, schafft Vertrauen und Wertschätzung. Dabei gilt: Je persönlicher, desto relevanter. Nutzen Sie daher alle Daten, die Ihnen zur Verfügung stehen, um Ihr E-Mail-Marketing so persönlich wie möglich zu gestalten.

5. Bieten Sie einen Mehrwert

Jeder Ihrer Investor:innen wird tagtäglich eine Flut von E-Mails erhalten. Viele davon enthalten sinnentleerte Werbesprache, die keinen Mehrwert bietet. Gut aufbereitete Inhalte in eigener Tonalität stechen da heraus. Was bedeutet das für Sie? Ihre Inhalte müssen für die Zielgruppe relevant sein, sie müssen aktuell sein und – im besten Fall – emotional aufbereitet sein.

6. Bieten Sie einen Call-to-Action an

Wer gut aufbereitete Inhalte anbietet, die gerne gelesen werden, der weckt auch die Neugier bei seinen Newsletter-Abonnent:innen. Jeder gute Versand befriedigt das Bedürfnis noch mehr wissen zu wollen mit einem Angebot an Call-to-Action (CTA). Ihr E-Mail-Marketing können Sie als Eingangstür zu weiteren Inhalten verstehen. Kurze, präzise CTA verweisen auf Ihre Crowdfunding-Kampagne. Dort können Sie ausführlicher auf die Kampagne eingehen und weitere Informationen bieten.

7. Testen und analysieren Sie Ihren Newsletter

All die Theorie nützt nichts, wenn Sie in der Praxis nicht auch testen, was funktioniert und was Sie besser lassen. Ausführliche Tests und Mailing-Analysen helfen weiter. Niedrige Öffnungsraten können ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Betreffzeile noch nicht aussagekräftig genug ist. Ist die Öffnungsrate gut, aber die Klickraten auf Ihre CTA niedrig, dann hilft es diese neu zu positionieren oder an Text, Größe, Form und Farbe zu feilen. Auch ein Test verschiedener Versandzeiten oder andere Gestaltungselemente können Rückschlüsse bieten.

Für das Marketing von Crowdfunding-Projekten bietet der Newsletter-Versand ein wichtiges Instrument. Er ist Informationskanal für Emittenten und gibt gleichzeitig Rückschlüsse darauf, welche Themen und Ansprache für Investor:innen die Richtigen sind. Daraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für weitere Marketingmaßnahmen Ihrer Kampagne ziehen – auch in Bezug auf andere Marketingkanäle.

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